Portrait

Renate Maassen

Geboren wurde ich 1958 in Düsseldorf und lebe seit einigen Jahrzehnten in Bonn. Seit 20 Jahren bin ich als allein erziehende, berufstätige Mutter auch schriftstellerisch tätig. Meine Zeit als Bonnerin wurde durch einen mehrjährigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten und in Kanada unterbrochen. Dieser lange Auslandsaufenthalt diente der Recherche zur indianischen Kultur und Geschichte. Das Ergebnis langwieriger Forschung in Indianderreservaten und amerikanischen Militärbehörden ist eine indianische Biographie mit Namen „Crazy Horse”.

Nach Europa zurückgekehrt, verließ mich der schriftstellerische Geist nicht mehr, so daß sich meine Streifzüge, um historische Quellen und Orte erkunden zu können, nun auf den europäischen Raum ausdehnten. Zunächst habe ich mich mit der zeitnahen europäischen Geschichte befaßt und umfangreiche Recherche zu einer großen Gneisenau-Biographie und zum 20. Juli 1944, hier: Claus Graf Stauffenberg und Werner von Haeften, betrieben.

Neben den alten Philosophen wie Platon, Origenes, Augustinus, Abaelard habe ich mich auch mit den Mystikern wie Teresa von Avila, Johannes vom Kreuz bzw. Katharina von Siena und die mit ihnen einhergehende Geschichte befaßt. Kurz um, ich schreibe gern über die kantigen, eckigen Menschen, die in ihrer jeweiligen Zeit selten als der Meilenstein der Geschichte erkannt wurden, den sie für uns heute darstellen.

Nicht nur das Studium von Primärquellen, sondern auch die persönliche Visitation bzw. Bilddokumentation der lokalen Bezugspunkte gehören - falls möglich und vorhanden - mit zur Vorbereitung meiner Bücher. Die Kenntnis der Originalschauplätze ermöglicht es, ein lebendiges Bild herzustellen. Meine Leser möchte ich unterhalten und informieren.

Wenn Sie Zeit haben, schauen Sie ruhig einmal bei meinen Lesungen rein. Diese gestalte ich als ein lebendig gewordenes Bild und natürlich mit einem fesselnden Lesevortrag. Lassen Sie sich also überraschen.